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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die US-Notenbank senkte die Zinssätze um 0,25 % aus Sorge über die Einschränkungen bei den Wirtschaftsdaten während des Stillstands der Regierung und kündigte gleichzeitig eine Wiederaufnahme der begrenzten Staatsanleihenkäufe an. Die Entscheidung rief Meinungsverschiedenheiten auf beiden Seiten hervor, wobei die Entscheidungsträger über zukünftige Zinssenkungen geteilter Meinung waren. Der Fed-Vorsitzende Powell warnte, dass eine Zinssenkung im Dezember "keine ausgemachte Sache" sei, was die Aktienmärkte angesichts der anhaltenden Inflations- und Beschäftigungsrisiken zurückgehen ließ.
Nvidia ist das erste Unternehmen, das dank des Booms der künstlichen Intelligenz eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen Dollar erreicht hat. Die Aktie des Chipherstellers stieg um über 4,5 %, da seine Technologie für KI-Anwendungen weltweit unverzichtbar bleibt. Nvidia hat Apple und Microsoft in Bezug auf den Marktwert überholt und unterhält enge Beziehungen sowohl zu Tech-Giganten als auch zu KI-Startups. Das Unternehmen meistert die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und China und profitiert gleichzeitig vom Vertrauen der Federal Reserve in das wirtschaftliche Wachstumspotenzial der KI.
Die Halbjahresergebnisse von Logitech sind insgesamt gut und zeigen eine starke Performance in den meisten Märkten. Das Unternehmen geht zuversichtlich in die Weihnachtssaison, nachdem es die Auswirkungen der Zölle durch Preiserhöhungen ausgleichen konnte. Auf dem US-Markt sind die Umsätze jedoch rückläufig, während die asiatischen Märkte ein starkes Wachstum aufweisen und für das Jahresendquartal eine deutliche Expansion erwartet wird. Gaming ist weiterhin ein Umsatztreiber für den PC-Zubehörhersteller.
Der Schweizer Schraubenspezialist Bossard bekräftigt trotz der schwachen Industriekonjunktur sein Bekenntnis zu seinen Zielen der Strategie 200 bis 2031. CEO Daniel Bossard zeigt sich zuversichtlich, dass das Unternehmen seine mittelfristigen Ziele erreichen wird, auch wenn die Aktie im Jahr 2025 um rund 9% auf 174 Franken gefallen ist.
Der FOMC der Federal Reserve kündigte eine Senkung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75-4% an und begründete dies mit dem mäßigen Wirtschaftswachstum, der hohen Inflation und den erhöhten Abwärtsrisiken für die Beschäftigung. Der Ausschuss hält an seinem Ziel fest, ein Maximum an Beschäftigung und eine Inflation von 2 % zu erreichen, und beschloss, den Abbau von Wertpapierbeständen am 1. Dezember abzuschließen. Bei der Entscheidung gab es zwei abweichende Stimmen, die unterschiedliche politische Ansätze befürworteten.
Straumanns Ergebnisse für das dritte Quartal sind gemischt: Das Wachstum in den USA und in Europa war besser als erwartet, aber in China hat sich das Wachstum aufgrund neuer Vorschriften deutlich verlangsamt, was das Unternehmen dazu veranlasste, eine deutsche Fabrik zu schliessen, während es die digitale Transformation und Partnerschaften, unter anderem mit dem chinesischen Unternehmen Smartee, vorantrieb.
Die wirtschaftlichen Aussichten der Schweiz haben sich deutlich verbessert, da die negativen Auswirkungen von Trumps Zollmaßnahmen abnehmen. UBS berichtet, dass der CFA-Indikator im Oktober deutlich auf -7,7 Punkte gestiegen ist, was eine der größten Erholungen in der Geschichte des Indexes darstellt, die nur von der Erholung nach der Finanzkrise und der Pandemie übertroffen wird. Die Schweizer Wirtschaft zeigt sich trotz des anfänglichen Zollschocks im August widerstandsfähig.
Kleine Unternehmen in den USA, insbesondere solche, die von chinesischen Importen abhängig sind, leiden unter dem anhaltenden Zollstreit zwischen den USA und China. In dem Artikel wird hervorgehoben, dass Unternehmen wie eine Glückskeksfabrik in San Francisco mit steigenden Kosten und Unsicherheit konfrontiert sind, wobei 86 % der kleinen Importeure betroffen sind. Unternehmer und Experten äußern sich besorgt über die Investitionszurückhaltung und den Bedarf an stabilen Handelsabkommen.
Die gewerblichen Versicherungsprämien im Nahen Osten stehen unter erheblichem Abwärtsdruck, wobei die Tarife für Sachversicherungen im 3. Quartal 2025 um 5-10 % und die für Finanz- und Cyberversicherungen um bis zu 15 % sanken. Die VAE und Saudi-Arabien profitieren von starken Rückversicherungskapazitäten und wettbewerbsfähigen Marktbedingungen, die es den Kunden ermöglichen, bessere Konditionen und einen breiteren Versicherungsschutz zu erhalten. Trotz sinkender Preise nutzen die Unternehmen das günstige Umfeld, um die Deckung gegen neu auftretende Cyber- und Klimarisiken zu verstärken.
Die Analyse zeigt, dass der S&P 500 zwar nach wie vor überbewertet ist, die Aktienrisikoprämie (Gewinnrendite minus Anleiherenditen) jedoch eine bessere langfristige Vorhersagekraft hat als das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Die Prämie liegt derzeit bei -0,2 % und deutet darauf hin, dass kein größerer Markteinbruch bevorsteht, sondern dass die künftigen Renditen in den nächsten zehn Jahren mit rund 3,8 % auf Jahresbasis enttäuschend ausfallen und damit deutlich unter den historischen Durchschnittswerten von über 10 % liegen.

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